Was ist das?
Eine Sexmaschine besteht aus einem Motor, einem Antriebsarm und einer Halterung für austauschbare Aufsätze, meist mit Reglern für das Tempo und manchmal auch für Tiefe oder Winkel. Viele genießen den unermüdlichen, gleichmäßigen Rhythmus, den eine Hand oder ein Mensch kaum durchhalten kann. Zu zweit kann sie zusätzlich eine Machtdynamik ins Spiel bringen: Eine Person steuert die Einstellungen, die andere empfängt.
Eine Sexmaschine ist ein motorbetriebenes Gerät, das einen Dildo oder einen anderen Aufsatz mit festgelegtem Tempo und festgelegter Hublänge vor und zurück bewegt. Sie ermöglicht freihändige, gleichmäßige Penetration, allein oder zu zweit. Weil ein Motor nicht müde wird und nicht wie ein Mensch auf den Körper reagiert, braucht es einen sorgfältigen Aufbau, reichlich Gleitmittel und einen Ausschalter, der immer in Reichweite ist.
Was dazugehört
- Die Maschine bewegt einen Aufsatz in wiederholten Stößen, mit einem Tempo, das du selbst oder dein Gegenüber steuert.
- Beim Aufbau wird die Basis positioniert, der Winkel angepasst und die Hublänge so eingestellt, dass sie zum Körper der empfangenden Person passt.
- Die meisten Maschinen nehmen mehrere Aufsätze auf, sodass die empfangende Person Größe und Material wählen kann, die sich für sie richtig anfühlen.
- Läuft die Maschine, sind die Hände frei: Ihr könnt euch berühren, reden oder weitere Reize hinzufügen.
- Über eine Fernbedienung oder ein Steuergerät kann die bedienende Person das Tempo während des Spiels schrittweise ändern.
So fängst du an
Beginne mit dem niedrigsten Tempo und der kürzesten Hublänge und steigere erst, wenn es sich mehrere Minuten lang gut angefühlt hat.
Wähl einen kleineren, glatten Aufsatz, von dem du schon weißt, dass du ihn mit der Hand angenehm aufnehmen kannst.
Trag reichlich Gleitmittel auf, das zum Material des Aufsatzes passt, und erneuere es oft.
Stell die Maschine so auf, dass sie dich erreicht, ohne dass du dich strecken musst, und teste den vollen Hub vor jeder Penetration.
Platziere den Stoppknopf oder Netzschalter so, dass die empfangende Person ihn erreicht, ohne sich zu bewegen.
Weiterentwickeln
- Erhöhe das Tempo in kleinen Schritten und bleib auf jeder Stufe lange genug, um zu merken, wie dein Körper reagiert.
- Probiere verschiedene Positionen und Montagewinkel aus, um zu verändern, wo du die Stimulation spürst.
- Wage längere Sessions erst, wenn kürzere am nächsten Tag keine wunden Stellen hinterlassen.
- Ihr könnt üben, die Kontrolle hin und her zu geben, wobei die bedienende Person die empfangende genau auf Signale hin beobachtet.
- Teste unterschiedliche Formen oder Oberflächen der Aufsätze, immer nur eine Änderung auf einmal, damit du erkennst, was funktioniert.
Sicherheit
- Prüf vor dem Einschalten, dass die Maschine stabil steht und der Aufsatz fest eingerastet ist.
- Stell sicher, dass der Hub nicht tiefer reicht, als es angenehm ist, denn ein Motor schiebt immer bis zur vollen Länge weiter.
- Verwende ein Kondom oder einen gründlich gereinigten Aufsatz und wechsle den Aufsatz, bevor du von anal zu vaginal wechselst.
- Hör sofort auf, wenn du stechende Schmerzen, Taubheit oder Brennen spürst, und nimm mehr Gleitmittel oder mach eine Pause, statt weiterzumachen.
- Ist die empfangende Person in irgendeiner Weise fixiert, muss eine weitere Person anwesend sein, die die volle Kontrolle über den Strom hat.
Einvernehmen
- Vereinbart vorher maximales Tempo, maximale Tiefe und Dauer der Session und auch, wer die Einstellungen ändern darf.
- Legt ein klares Safeword oder eine Geste fest, bei der die bedienende Person die Maschine sofort ausschaltet und nicht nur langsamer stellt.
- Die empfangende Person sollte die Maschine immer selbst stoppen können, es sei denn, ihr habt beide ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
- Fragt bei jeder Änderung von Tempo oder Winkel mündlich nach, denn die Intensität kann schneller steigen als erwartet.
Warnhinweise
- Die ununterbrochene mechanische Bewegung kann Reibungsverletzungen, Einrisse oder Blutergüsse verursachen, wenn Gleitmittel oder Position nicht stimmen.
- Eine Maschine reagiert nicht auf Anspannung oder Zusammenzucken, deshalb musst du selbst auf Unbehagen achten und sie rechtzeitig stoppen.
- Benutze sie nie gefesselt und allein, denn wenn etwas schiefgeht, kommst du womöglich nicht an den Ausschalter.
- Such ärztliche Hilfe bei Blutungen, die nicht schnell aufhören, bei starken Schmerzen oder bei Schmerzen, die nach dem Spiel anhalten.
Gut zu wissen
- Nimm die Aufsätze nach jedem Gebrauch ab und reinige sie passend zum Material, Silikon zum Beispiel mit warmem Seifenwasser.
- Wisch das Gehäuse der Maschine ab, halte Feuchtigkeit von Motor und Elektrik fern und lass alles vollständig trocknen.
- Prüf regelmäßig Antriebsarm, Schrauben und Netzkabel und benutze die Maschine nicht mehr, wenn etwas klappert, hakt oder ausfranst.
- Bewahre sie ausgesteckt und für Kinder und Haustiere unerreichbar auf, die Aufsätze in einem sauberen Beutel oder Etui.
- Es gibt sie vom kompakten Handgerät bis zum großen Bodenmodell, deshalb lies vor dem ersten Gebrauch die Anleitung für dein konkretes Modell.