Bevor ihr anfangt: Sprecht alles in Ruhe und nüchtern durch, vereinbart ein Safeword und ein nonverbales Zeichen und legt Sicherheitsschere, Wasser und Handy in Reichweite.
Was ihr braucht
- Ein Grundgefühl für sinnliche Massage: lange, langsame Streichbewegungen mit der ganzen Hand In der Bibliothek
- Massageöl oder eine reichhaltige, gut verträgliche Lotion, im Wasserbad angewärmt
- Eine Schale mit Eiswürfeln und ein kleines Tuch gegen Tropfen In der Bibliothek
- Ein Metalllöffel oder glatter Stein aus dem Kühlschrank und ein zweiter, in heißem Leitungswasser angewärmt
- Optional: eine Massagekerze, die für die Haut gemacht ist und einen niedrigen Schmelzpunkt hat In der Bibliothek
- Optional: eine weiche Augenbinde, damit jeder Temperaturwechsel überrascht In der Bibliothek
- Optional: eine Feder für leichte Berührungen zwischen warm und kalt In der Bibliothek
- Zwei große Handtücher, ein wasserfestes Laken oder eine alte Decke und eine warme Decke für danach
- Wasser oder ein warmes, alkoholfreies Getränk für euch beide
Vorbereitung
Heizt den Raum gut vor, damit die empfangende Person unbekleidet oder halb bekleidet liegen kann, ohne zu frieren. Ein ausgekühlter Körper verspannt sich und kann die kühlen Kontraste nicht mehr genießen.
Breitet das wasserfeste Laken und die Handtücher auf Bett, Sofa oder einer Bodenmatte aus und legt alles in Reichweite, damit die gebende Person nie aufstehen muss.
Wärme das Öl im Wasserbad an und nicht in der Mikrowelle, denn dort entstehen leicht heiße Stellen.
Stellt zwei Schalen bereit, eine für Kaltes und eine für Warmes, damit ihr ohne Suchen wechseln könnt.
Teste jeden warmen und kalten Gegenstand an deinem eigenen Handgelenk, bevor er dein Gegenüber berührt.
Legt Ringe und Uhren ab, feilt raue Nägel, dimmt das Licht und macht leise Musik an, wenn ihr mögt.
Das sprecht ihr vorher ab
- Welche Körperstellen sind willkommen, welche tabu, und soll der Abend nicht sexuell bleiben oder darf er sexuell werden?
- Wie steht die empfangende Person zu Kälte: verspieltes Schaudern oder etwas, das sie wirklich nicht mag?
- Ist eine Augenbinde erwünscht, oder will die empfangende Person lieber sehen, was kommt?
- Welche Signale nutzt ihr? Viele Paare sagen Rot für Stopp und Gelb für langsamer, dazu eine Geste wie zweimaliges Tippen auf den Arm der gebenden Person, falls die empfangende Person schläfrig wird.
- Wie oft soll die gebende Person nachfragen, und ist der empfangenden Person ein Wort, ein Brummen oder ein Daumen hoch lieber?
- Was fühlt sich danach nach Fürsorge an: Reden, stilles Kuscheln, eine gemeinsame Dusche oder eine Tasse Tee?
Sicherheitschecks
- Halte Eis oder kaltes Metall nie länger als ein paar Sekunden auf dieselbe Stelle. Bleib in Bewegung, damit die Haut keine Kälteschäden bekommt.
- Warme Gegenstände sollen sich am Handgelenk angenehm warm anfühlen, nie heiß. Lass sie im Zweifel eine Minute abkühlen.
- Verwende nur Kerzen, die für Massagen gedacht sind. Normale Haushaltskerzen werden deutlich heißer und können Verbrennungen verursachen.
- Spart verletzte Haut, Ausschlag, Krampfadern und frische Verletzungen aus und verzichtet auf Temperaturspiele bei schlechter Durchblutung oder vermindertem Hautgefühl, etwa bei Raynaud-Syndrom oder Nervenschäden.
- Halte Kaltes von den Augen fern und Öl von den Schleimhäuten. Öl macht außerdem Kondome aus Latex durchlässig.
- Achte auf die Haut: Wird eine Stelle weiß, sehr rot oder fleckig, setz dort keine Kälte oder Wärme mehr ein.
- Wischt Öl und Schmelzwasser auf, bevor jemand aufsteht, denn beides macht den Boden rutschig.
- Haltet offene Flammen von Haaren, Stoffen und Möbelkanten fern und lasst sie nie unbeaufsichtigt.
Die Szene Schritt für Schritt
Der Ablauf ist für Erwachsene
Er beschreibt sexuelle Handlungen und BDSM-Praktiken im Detail. Du siehst ihn erst, wenn du bestätigst, dass du mindestens 18 bist. Der Plan oben enthält alles, was du brauchst, um zu entscheiden, ob diese Szene zu euch passt.
Aftercare
- Wickle die empfangende Person sofort in eine warme Decke, denn der ständige Wechsel kann den Körper auskühlen.
- Biete Wasser oder ein warmes, alkoholfreies Getränk an.
- Nimm überschüssiges Öl mit einem warmen Handtuch ab, oder duscht gemeinsam warm.
- Bleibt ein paar Minuten eng beieinander und sprecht darüber, welche Kontraste am schönsten waren und welche zu viel.
- Schaut nach, ob irgendwo eine Rötung nicht zurückgeht, und fragt am nächsten Tag noch einmal nach.
- Tauscht an einem anderen Abend die Rollen, damit ihr beide beide Seiten kennenlernt.
Varianten
- Sanfter: Bleibt bei warmem Öl und nur einem kalten Gegenstand, und die empfangende Person bleibt bis auf den Rücken bekleidet.
- Sanfter: Massiert nur Hände und Füße, als gemütliches Zehn-Minuten-Ritual unter der Woche.
- Intensiver: Nehmt eine Augenbinde dazu, damit die empfangende Person nicht vorhersehen kann, ob warm oder kalt kommt.
- Intensiver: Wechselt schneller oder bringt zwischen den Temperaturen eine Feder oder leichtes Kratzen ins Spiel, sobald ihr wisst, wie die Haut reagiert.
- Intensiver: Verbindet die Massage mit weichen Fesseln, aber erst, wenn ihr Fesseln für sich allein sicher ausprobiert habt.
Aufklärende Inhalte. Keine medizinische, rechtliche oder psychologische Beratung.