Das Wichtigste
- Decken eine große Bandbreite an Aktivitäten und Aspekten ab
- Verhindern, dass wichtige Themen vergessen werden
- Besonders hilfreich bei neuen Partner*innen
- Aktualisiere sie anhand deiner Erfahrungen
- Kein Ersatz für ein Gespräch
Im Detail
- Was Checklisten abdecken: Aktivitäten, Intensität, Grenzen, Erkrankungen, Trigger, Aftercare
- So nutzt du sie: zuerst jede Person für sich ausfüllen, dann gemeinsam besprechen, Unterschiede notieren
- Bewertungssysteme: Nein/Vielleicht/Ja oder eine Skala von 0 bis 5 für das Interesse
- Wichtige Abschnitte: Hard Limits, Soft Limits, medizinische Angaben, Trigger, persönliche Grenzen
- Nachbereitung: Überraschungen besprechen, jedes Vielleicht klären, die Gründe verstehen
- Regelmäßig aktualisieren: Grenzen ändern sich, Erfahrungen prägen Vorlieben, ab und zu überprüfen
- Verfügbare Arten: allgemeine BDSM-Checklisten, Listen für bestimmte Aktivitäten, beziehungsorientierte Listen
Warnhinweise
- Eine Checkliste ist ein Ausgangspunkt, kein vollständiges Vorgespräch
- Sie kann nicht alles abdecken
- Ein Gespräch über die Checkliste hinaus bleibt nötig
- Kann sich nüchtern und klinisch anfühlen, wenn die Verbindung zueinander zu kurz kommt
- Manches entdeckt man erst durch Erfahrung
Weiterführendes und nächste Schritte
- Checklisten findest du online auf Bildungsseiten zu BDSM
- Erstelle eine eigene Checkliste für deine Bedürfnisse
- Aktualisiere sie nach jeder Session oder regelmäßig
- Bewahre Kopien zum Nachschlagen auf
- Nutze sie als Einstieg ins Gespräch