Das Wichtigste
- Such dir einen ruhigen, ungestörten Moment, nicht beim Sex und nicht im Streit
- Sag zuerst, warum du es erzählst: um dich näher zu fühlen, nicht um etwas zu fordern
- Fang klein und konkret an
- Die erste Reaktion ist nicht die endgültige Antwort
- Ein Nein deines Gegenübers zählt genauso wie dein Wunsch
Im Detail
- Werde dir zuerst selbst klar: Was willst du erzählen, was würdest du gern ausprobieren und worauf kannst du verzichten?
- Steig über die Beziehung ein: „Ich möchte dir etwas über mich erzählen, weil ich dir vertraue.“
- Beschreib eine Sache in einfachen Worten und erklär, was sie dir bedeutet. Hinter einem Kink steht oft ein Gefühl, etwa Vertrauen, Loslassen oder Umsorgtwerden
- Rechne mit Fragen, Überraschung oder Schweigen. Lass Zeit: „Du musst jetzt nichts sagen. Wollen wir in ein paar Tagen noch mal darüber reden?“
- Teil seriöse Informationen, etwa Einträge aus der Bibliothek auf dieser Seite, statt extremer Videos
- Eine Ja-Nein-Vielleicht-Liste oder der Vorliebentest helfen euch, ohne Druck Gemeinsamkeiten zu finden
- Hat dein Gegenüber kein Interesse, sprecht darüber, wie ihr mit diesem Bedürfnis umgeht. Es ohne Zustimmung mit deinem Gegenüber oder ohne Absprache außerhalb der Beziehung auszuleben, zerstört Vertrauen
Warnhinweise
- Überrasch dein Gegenüber nie mitten beim Sex mit einem neuen Kink
- Wer dich verspottet, droht, dich zu outen, oder das Wissen gegen dich verwendet, zeigt ein ernstes Warnsignal
- Fühlt sich deine Beziehung schon jetzt unsicher an, geht deine Sicherheit vor
- Erzähl nichts über die Kinks anderer Menschen oder früherer Partner*innen ohne deren Zustimmung
Weiterführendes und nächste Schritte
- Der Vorliebentest auf dieser Seite
- Eine kinkfreundliche Paar- oder Sexualberatung, in Deutschland zum Beispiel bei pro familia
- Ein BDSM-Stammtisch in deiner Nähe für den Austausch mit anderen
- Unser Ratgeber zu gesunden BDSM-Beziehungen