Das Wichtigste
- Oute niemanden ohne ausdrückliche Erlaubnis
- Respektiere die Privatsphäre in Räumen der Szene
- Sei vorsichtig mit Fotos und sozialen Medien
- Bedenke die Folgen einer öffentlichen Kink-Identität
- Nutze Szenenamen, um deine Privatsphäre zu schützen
Im Detail
- Folgen eines Outings: Jobverlust, Sorgerechtsstreit, Ablehnung durch die Familie, Belästigung, Bedrohungen
- Schutz der Privatsphäre: Szenenamen, private Social-Media-Konten, verschlüsselte Kommunikation
- Fotos und Videos: vor der Aufnahme um Zustimmung bitten, Weitergabe und Löschung vereinbaren, an Metadaten denken
- Soziale Medien: wissen, was öffentlich ist, vorsichtig markieren, die Entscheidungen anderer zu ihrer Privatsphäre respektieren
- Räume der Szene: nicht tratschen, wen du gesehen hast, Anonymität respektieren
- Partner*innen: ihre Kink-Interessen nicht ohne Erlaubnis weitererzählen
- Coming-out: allein eine persönliche Entscheidung, unterstützen, aber nicht drängen
Warnhinweise
- Ein Outing kann ein Leben zerstören
- Fotos können noch Jahre später gefunden werden
- Diskriminierung am Arbeitsplatz ist real
- Wird Kink bekannt, kann das Sorgerechtsentscheidungen beeinflussen
- Belästigung kann die Sicherheit gefährden
- Ein Outing lässt sich nicht rückgängig machen
Weiterführendes und nächste Schritte
- Nutze verschlüsselte Messenger
- Informiere dich über digitale Privatsphäre
- Verwende auf Veranstaltungen Szenenamen
- Überleg genau, wer Bescheid wissen soll
- Denk über getrennte Social-Media-Konten für Kink nach