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Bondage-Tape

Bondage und Fesselung

Bondage-Tape ist ein nicht klebendes Band, das nur an sich selbst haftet. Damit lässt sich ein Gegenüber schnell und schmerzfrei fesseln oder einwickeln. Es ist günstig und einsteigerfreundlich.

Was ist das?

Beim Spiel mit Bondage-Tape werden Handgelenke, Knöchel oder größere Körperbereiche mit selbsthaftendem Band gefesselt. Viele mögen es, weil es schnell, farbenfroh, wiederverwendbar und schmerzfrei zu entfernen ist. Es braucht keine Knoten und ist damit ein leichter Einstieg in Fesselspiele. Es lässt sich auch kreativ einsetzen, um den Körper in Mustern zu umwickeln oder das Gefühl völliger Umhüllung zu erzeugen.

Bondage-Tape ist ein dehnbares, meist aus Kunststoff bestehendes Band, das an sich selbst haftet statt an Haut oder Haaren. Es ermöglicht schnelle Fesselungen, dekorative Wicklungen und für Erfahrene auch eine Ganzkörper-Mumifizierung. Es lässt sich leicht entfernen und hinterlässt keine klebrigen Rückstände. Die Hauptrisiken sind eine eingeschränkte Durchblutung und Überhitzung, wenn große Flächen bedeckt werden.

Was dazugehört

  • Das Tape wird um Handgelenke, Knöchel, Arme, Beine oder den Oberkörper gewickelt, wo es an sich selbst haftet.
  • Das Entfernen ist einfach und schmerzfrei, das Tape reißt nicht an Haaren und hinterlässt keine Rückstände.
  • Manche gestalten damit dekorative Muster oder Kleidungsstücke auf dem Körper.
  • Erfahrene nutzen es zur Mumifizierung und umwickeln große Teile des Körpers für ein Gefühl von Umschlossenheit.
  • Es lässt sich mit Manschetten, Augenbinden oder anderen Fesseln kombinieren.

So fängst du an

  1. Kauf Tape, das speziell für Bondage gemacht ist, niemals gewöhnliches Klebeband oder Gewebeband.

  2. Beginne mit einfachen Wicklungen um die Handgelenke und lege die Lagen flach und anliegend, aber nicht eng.

  3. Übe das Wickeln an einem Unterarm oder Bein, damit du lernst, wie viel Spannung das Tape hält.

  4. Leg dir eine Sicherheitsschere griffbereit, bevor du mit dem Wickeln beginnst.

  5. Halte die ersten Sessions kurz und wickle zwischen den Versuchen alles ab, um die Haut zu prüfen.

Weiterentwickeln

  • Probiert größere Wicklungen aus, etwa Arme am Oberkörper fixiert, sobald kurze Sessions gut laufen.
  • Erkundet eine teilweise Mumifizierung erst, wenn ihr euch über die Risiken durch Hitze und Atmung informiert habt.
  • Experimentiert mit Mustern und Farben für dekorative Sessions oder Fotos.
  • Kombiniert Tape mit anderen Fesseln oder Sinnesspielen, sobald ihr mehrere Dinge gleichzeitig im Blick behalten könnt.

Sicherheit

  • Wickle, ohne das Tape stark zu dehnen, denn es kann sich weiter zusammenziehen, je mehr Lagen hinzukommen.
  • Prüfe Finger und Zehen oft auf Farbe, Wärme und Gefühl und lockere das Tape, sobald sich etwas verändert.
  • Bedecke niemals die Nase und klebe nichts über den Mund, außer ihr habt ein zuverlässiges nonverbales Zeichen vereinbart und du bleibst direkt neben deinem Gegenüber.
  • Achte bei größeren Wicklungen auf Überhitzung, halte den Raum kühl und biete Wasser an.
  • Lass eine eingewickelte Person niemals allein und schneide das Tape sofort ab, wenn sie darum bittet.

Einvernehmen

  • Vereinbart, wie viel vom Körper eingewickelt wird und welche Stellen tabu sind.
  • Legt ein Safeword und ein nonverbales Zeichen fest, bevor ihr mit dem Wickeln beginnt.
  • Sprecht über Platzangst, denn größere Wicklungen können sich enger anfühlen als erwartet.
  • Vereinbart, dass das Tape sofort abkommt, sobald die eingewickelte Person darum bittet.

Warnhinweise

  • Enges oder vielschichtiges Tape kann die Durchblutung einschränken. Kribbeln, Taubheit oder eine Verfärbung bedeuten: sofort abwickeln.
  • Ganzkörperwicklungen stauen Wärme und können zu Überhitzung oder Ohnmacht führen.
  • Tape über dem Mund oder in Gesichtsnähe kann die Atmung behindern und erschwert die Verständigung.
  • Manche erleben in Tape Platzangst oder Panik, selbst bei teilweisen Wicklungen.
  • Hautreizungen sind selten, aber möglich. Verwende das Tape nicht weiter, wenn ein Ausschlag auftritt.

Gut zu wissen

  • Bondage-Tape ist günstig und wird häufig als erstes Fesselmaterial empfohlen.
  • Die meisten Bondage-Tapes bestehen aus PVC, das durch statische Aufladung und seine Oberfläche an sich selbst haftet und nicht durch Klebstoff.
  • Viele Rollen lassen sich mehrmals verwenden, wenn du sie mit milder Seife und Wasser abwischst und vor dem Aufrollen trocknen lässt.
  • Bewahre das Tape vor Hitze und direkter Sonne geschützt auf, damit es geschmeidig bleibt.

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