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Szenen-Playbooks · Verspielt

Spieleabend für Brat und Tamer

Ein verspielter Abend voller Necken, Trotz und Erwischtwerden, mit einfachen Hausregeln, vereinbarten Funishments und klaren Wegen aus der Rolle.

Beim Spiel zwischen Brat und Brat Tamer geht es um Frechheit: Eine Person provoziert und bricht zum Spaß Regeln, die andere genießt es, sie wieder in die Schranken zu weisen. Dieses Playbook macht aus dieser Dynamik einen Spieleabend mit Regeln, frechen Herausforderungen und leichten Konsequenzen. Er passt zu Paaren, die die Grenzen des Gegenübers kennen, schon etwas Erfahrung mit Machtaustausch haben und wollen, dass das Spiel liebevoll bleibt statt hart. Der Trotz des Brats gehört zum Spiel, das Safeword nie.

Bevor ihr anfangt: Sprecht alles in Ruhe und nüchtern durch, vereinbart ein Safeword und ein nonverbales Zeichen und legt Sicherheitsschere, Wasser und Handy in Reichweite.

Was ihr braucht

  • Ein gemeinsames Verständnis der Dynamik zwischen Brat und Brat Tamer In der Bibliothek
  • Eine kurze Liste harmloser Provokationen, die der Brat einsetzen darf In der Bibliothek
  • Zwei bis vier Hausregeln für den Abend auf einer Karte, etwa eine vereinbarte Anrede für den Tamer
  • Eine Schale mit gefalteten Funishment-Karten, jede einzelne vorher abgesprochen
  • Ein Brettspiel, Kartenspiel oder Videospiel als Rahmen für den Abend
  • Kitzeln als verspielte Konsequenz, wenn ihr beide das mögt In der Bibliothek
  • Optional: leichtes Ringen auf einer Matratze oder einem dicken Teppich, mit vereinbartem Abklopfen In der Bibliothek
  • Optional: ein Lederpaddel oder die flache Hand für vereinbarte Spanking-Funishments In der Bibliothek
  • Safewords, die sich deutlich von Protesten im Spiel wie nein oder hör auf unterscheiden In der Bibliothek
  • Wasser, Snacks und eine Decke für das Ende des Abends

Vorbereitung

  1. Vereinbart, dass das ein Spieleabend ist. Echte Streitpunkte und echter Ärger bleiben draußen und bekommen an einem anderen Tag ihr eigenes Gespräch.

  2. Schreibt die Hausregeln und Funishment-Karten gemeinsam, damit keine Konsequenz überraschend kommt.

  3. Räumt Zerbrechliches und scharfe Kanten aus dem Raum, falls es zu Verfolgungsjagden oder Ringen kommen könnte.

  4. Sucht euch ein Spiel aus, das ihr beide mögt und das sich jederzeit unterbrechen lässt.

  5. Legt ein Anfangs- und ein Schlussritual fest, zum Beispiel einen bestimmten Gegenstand, den ihr auf den Tisch stellt und wieder wegnehmt.

  6. Spielt nur, wenn ihr beide gut drauf seid. Lasst den Abend ausfallen, wenn eine*r von euch erschöpft, gestresst oder wirklich genervt ist.

Das sprecht ihr vorher ab

  • Welche Provokationen sind willkommen, etwa Necken, eine Hausregel brechen oder freche Sprüche, und welche sind tabu, etwa Witze über Gewicht, Familie oder echte Unsicherheiten?
  • Welche Worte sind nur Protest, welche sind Safewords? Üblich ist: nein und hör auf gehören zum Spiel, Rot beendet alles, Gelb heißt Pause. Wenn sich jemand damit unwohl fühlt, gilt nein als echtes Stopp.
  • Welche Funishments kommen in die Schale, wie intensiv dürfen sie sein, und welche Körperstellen sind für Spanking oder Kitzeln okay?
  • Wie körperlich darf das Zähmen werden: Handgelenke festhalten, aufs Sofa drücken, tragen? Wie groß ist der Kraftunterschied, und wie hält sich die stärkere Person zurück?
  • Was tut der Tamer, wenn der Brat wirklich verletzt wirkt statt verspielt trotzig?
  • Darf der Brat auch mal gewinnen, und wie sieht Gewinnen aus?
  • Bleibt der Abend nicht sexuell, oder darf das Finale sexuell werden?
  • Wann endet das Spiel, und wie wollt ihr euch danach jeweils fühlen?

Sicherheitschecks

  • Körperliches Zähmen findet nur auf weichem Untergrund statt, weg von Tischkanten, Treppen und Glas.
  • Kein Druck auf Hals oder Kehle und kein Körpergewicht auf Brustkorb oder Bauch beim Festhalten.
  • Kitzeln hört beim Safeword oder Klopfsignal sofort auf. Wer gekitzelt wird, bekommt oft schlecht Luft oder kann kaum sprechen, deshalb vereinbart zusätzlich ein Klopfsignal.
  • Spanking-Funishments bleiben auf den fleischigen Stellen von Po und oberen Oberschenkeln und beginnen immer mit einem Aufwärmen.
  • Der Tamer achtet auf Zeichen echter Verletzung: Tränen, die nicht zum Spiel passen, Rückzug, eine flache Stimme oder Zusammenzucken.
  • Echte Konflikte über Haushalt, Geld oder Eifersucht werden nie im Spiel bestraft. Unterbrecht das Spiel und redet stattdessen.
  • Lasst Alkohol weg, denn wenn Necken und Trotz hin und her gehen, braucht ihr ein schnelles und faires Urteilsvermögen.

Die Szene Schritt für Schritt

Der Ablauf ist für Erwachsene

Er beschreibt sexuelle Handlungen und BDSM-Praktiken im Detail. Du siehst ihn erst, wenn du bestätigst, dass du mindestens 18 bist. Der Plan oben enthält alles, was du brauchst, um zu entscheiden, ob diese Szene zu euch passt.

Aftercare

  • Steigt nach dem Schlussritual deutlich aus den Rollen aus. Der Tamer kann dem Brat sagen, wie großartig er*sie war, und der Brat kann sich beim Tamer bedanken.
  • Kuschelt euch mit Snacks, Wasser und einer Decke zusammen.
  • Sprecht über den schönsten Moment des Abends und über alles, was sich komisch angefühlt hat.
  • Auch Tamer können sich unwohl fühlen, nachdem sie streng waren, deshalb geht Bestärkung in beide Richtungen.
  • Fragt am nächsten Tag noch einmal nach, besonders wenn ein Funishment körperlich war.

Varianten

  • Sanfter: Bleibt rein verbal, mit Funishments wie Abwaschen, einer albernen Entschuldigung auf Papier oder einem lächerlichen Hut.
  • Sanfter: Setzt als Konsequenz nur Kitzeln und das Festhalten der Handgelenke ein.
  • Intensiver: Nehmt eine kurze Verfolgungsjagd durch einen freigeräumten Raum und ein Ringen auf der Matratze mit Abklopfen dazu.
  • Intensiver: Ergänzt Spanking-Funishments mit Paddel, sobald ihr wisst, wie der Brat auf Spanking mit der Hand reagiert.
  • Intensiver: Lasst die Hausregeln einen ganzen Wochenendtag lang gelten, mit einem Check-in alle paar Stunden.

Aufklärende Inhalte. Keine medizinische, rechtliche oder psychologische Beratung.

Explizite Seiten ab 18 erscheinen nicht in der Suche. Du findest sie über die Bibliothek und das A bis Z.