Das Wichtigste
- Verwende ausschließlich sterile medizinische Nadeln
- Gründliche Anatomiekenntnisse sind Voraussetzung
- Fachgerechte Entsorgung in einem Kanülenabwurfbehälter ist Pflicht
- Gefahr, Nerven oder Gefäße zu treffen
- Infektionsgefahr ohne steriles Arbeiten
Im Detail
- Material: sterile Einmalkanülen (medizinische Qualität), Alkoholtupfer, sterile Handschuhe, Kanülenabwurfbehälter
- Technik: Hände waschen, Handschuhe tragen, Haut mit Alkohol desinfizieren, richtiger Einstichwinkel
- Anatomie: die Lage der wichtigen Nerven und Blutgefäße kennen, Gefäße nicht treffen
- Platzierung: Haut anheben, in flachem Winkel einstechen, wichtige Strukturen meiden
- Danach: vorsichtig entfernen, bei Blutung Druck ausüben, auf Anzeichen einer Infektion achten
- Entsorgung: sofort in einen geeigneten Abwurfbehälter, Nadeln niemals wieder mit der Schutzkappe verschließen
- Gegenanzeigen: Blutgerinnungsstörungen, Immunschwäche, blutverdünnende Medikamente, Komplikationen bei Diabetes
Warnhinweise
- Die Infektionsgefahr ist ernst
- Wer Gefäße oder Nerven trifft, verursacht Verletzungen
- Kontakt mit Krankheitserregern, die über das Blut übertragen werden
- Unsachgemäße Entsorgung ist ein Gesundheitsrisiko
- Nichts für Einsteiger*innen, die es sich selbst beibringen
- Manche Menschen werden ohnmächtig
- Wulstnarben (Keloide) sind möglich
Weiterführendes und nächste Schritte
- Besuche Kurse bei erfahrenen Praktizierenden
- Lerne steriles Arbeiten richtig
- Übe zuerst an dir selbst
- Halte Erste-Hilfe-Material bereit
- Kenne die Anzeichen einer Infektion
- Eine sexpositive, kinkfreundliche ärztliche Ansprechperson