Das Wichtigste
- Sprich vor sexuellem Kontakt über den STI-Status
- Verwende Barrieren, wo sie angebracht sind
- Lass dich regelmäßig testen
- Manche BDSM-Aktivitäten erhöhen das STI-Risiko
- Teile Toys niemals ohne Barriere oder Reinigung
Im Detail
- Barrieren: Kondome, Lecktücher, Handschuhe bei Penetration oder Kontakt mit den Genitalien
- Tests: regelmäßige STI-Checks, Ergebnisse mit Partner*innen teilen, den eigenen Status kennen
- Aktivitäten mit höherem Risiko: Impact Play, bei dem die Haut aufplatzt, geteilte Toys, Kontakt mit Körperflüssigkeiten
- Toys teilen: nie ohne gründliche Reinigung oder Barriere, poröse Toys lassen sich nicht vollständig reinigen
- Blutspiele: höchstes Risiko für Infektionen, die über das Blut übertragen werden, umfassende Vorsichtsmaßnahmen nötig
- PrEP und PEP: Möglichkeiten der HIV-Prävention, die du ärztlich besprechen solltest
- Kommunikation: ehrlich sein über Status, Risikofaktoren und wie oft du dich testen lässt
Warnhinweise
- Manche STI werden durch Hautkontakt übertragen
- Blutkontakt birgt ein Risiko für HIV sowie Hepatitis B und C
- Toys zu teilen ist wie Körperflüssigkeiten zu teilen
- Nicht alle STI haben sichtbare Symptome
- Tests zeigen ein positives Ergebnis unter Umständen erst einige Zeit nach der Ansteckung (diagnostisches Fenster)
- Manche STI sind nicht heilbar
Weiterführendes und nächste Schritte
- Kostenlose oder günstige, auch anonyme STI-Tests beim Gesundheitsamt sowie bei Aidshilfen und Checkpoints in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Testkits für zu Hause, wo verfügbar
- Lass dich ärztlich zur PrEP beraten, wenn du ein höheres Risiko hast
- Verwende spezielle Barrieren für Toys
- Informiere dich über die Übertragungswege von STI
- Eine sexpositive, kinkfreundliche ärztliche Ansprechperson