Das Wichtigste
- Erfordert Präsenzunterricht bei erfahrenen Fachleuten
- Du musst die Physik von Lasten und Kräften verstehen
- Regelmäßige Kontrolle der Ausrüstung ist Pflicht
- Lass eine hängende Person niemals allein
- Halte einen Notfallplan zum Ablassen bereit
Im Detail
- Ausbildung: mehrere Kurse bei erfahrenen Rigger*innen, gründliche Anatomiekenntnisse, vorher ausgiebig am Boden üben
- Ausrüstung: nur für Suspension ausgelegte Hardware, vor jeder Benutzung prüfen, Belastungsgrenzen kennen
- Aufhängepunkte: fachgerecht ausgelegte Befestigungen, niemals Deckenventilatoren, vor dem Belasten testen
- Überwachung: die hängende Person ständig im Blick haben, auf Durchblutungsprobleme achten, Druckstellen an Nerven prüfen
- Zeitgrenzen: mit sehr kurzen Suspensions beginnen, die Dauer langsam steigern, persönliche Grenzen nie überschreiten
- Notfallabläufe: Schnellverschlüsse, sichere Ablasspläne, Verständigung, wenn etwas schiefgeht
- Häufige Verletzungen: Nervenschäden, Durchblutungsstörungen, Versagen der Ausrüstung, Stürze
Warnhinweise
- Tod möglich, wenn die Ausrüstung versagt oder es zum Absturz kommt
- Bleibende Nervenschäden können innerhalb von Minuten entstehen
- Erfordert großes Können: nichts zum Selbstlernen
- Auch Fachleuten passieren Unfälle
- Versicherungs- und Haftungsfragen bedenken
- Manche Positionen sind grundsätzlich gefährlicher als andere
Weiterführendes und nächste Schritte
- Besuche mehrere Suspension-Kurse bei verschiedenen Lehrenden
- Übe ausgiebig, bevor du jemanden aufhängst
- Lass deine ersten Suspensions von einer erfahrenen Person absichern
- Schließ dich der Bondage-Szene vor Ort an
- Lerne die Erste Hilfe, die speziell bei Suspension wichtig ist