Zum Inhalt springen
Consation
EN

Beziehungsvereinbarungen

Master/Sklav*in-Vereinbarung

Master / Sklav*in18+

Vereinbarung für Erfahrene über vollständigen Machtaustausch mit umfassenden Protokollen, Regelungen zum Besitz und Erwartungen an den Dienst.

Diese Vorlage ist ein Werkzeug fürs Gespräch zwischen einvernehmlich handelnden Erwachsenen. Sie ist kein rechtlich bindender Vertrag, und Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.

Beziehungsvereinbarung

Master/Sklav*in-Vereinbarung

Datum:

Master / Sklav*in

Diese Master/Sklav*in-Vereinbarung begründet eine einvernehmliche Beziehung mit vollständigem Machtaustausch (Total Power Exchange, TPE) zwischen Master (der besitzenden Person) und Sklav*in (dem Besitz). Beide erkennen an, dass Sklav*in innerhalb ausgehandelter Grenzen freiwillig Selbstbestimmung und Kontrolle an Master abgibt, im Wissen, dass dies die intensivste Form des Machtaustauschs ist. Diese Vereinbarung ist ein Werkzeug für eure Kommunikation und kein rechtlich bindender Vertrag.

Zweck

Diese Vereinbarung legt Umfang und Bedingungen einer Master/Sklav*in-Beziehung fest. Sie geht über klassisches D/s hinaus und umfasst in den vereinbarten Bereichen Besitz, vollständigen Gehorsam und die komplette Übertragung von Autorität. Beide erkennen an, dass dies eine Dynamik für Erfahrene ist, die tiefes Vertrauen, ausführliche Kommunikation und fortlaufendes Einvernehmen erfordert.

Wichtiger rechtlicher Hinweis

Dieses Dokument ist eine persönliche Vereinbarung zwischen einvernehmlich handelnden Erwachsenen. Es ist kein rechtlich bindender Vertrag.

Alle Aktivitäten müssen mit den geltenden Gesetzen vereinbar sein. Beide Beteiligten müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Beteiligte

Partner*in 1
Name:
Geburtsdatum:
Kontakt:
Partner*in 2
Name:
Geburtsdatum:
Kontakt:

Grundprinzipien Verpflichtend

Diese Vereinbarung beruht auf den folgenden Prinzipien:

  • SSC (Safe, Sane, Consensual: sicher, mit klarem Verstand, einvernehmlich)
  • RACK (Risk-Aware Consensual Kink: risikobewusster, einvernehmlicher Kink)
  • Begeistertes, informiertes und fortlaufendes Einvernehmen
  • Das Recht, das Einvernehmen jederzeit zurückzuziehen

Safewords und Signale Verpflichtend

Rot (sofort aufhören):
Gelb (langsamer werden oder nachfragen):
Grün (weitermachen):

Entscheidend: Safewords müssen sofort respektiert werden, ohne Nachfrage und ohne Zögern.

Hard Limits (Tabus)

Hard Limits von Partner*in 1

Hard Limits von Partner*in 2

Praktiken

Praktiken, die in dieser Dynamik oft vorkommen. Kreuzt an, was passt, streicht, was nicht passt, und ergänzt Notizen oder Grenzen.

  • Vollständiger Gehorsam: Sklav*in befolgt innerhalb der Limits alle Anweisungen ohne ZögernNotizen und Grenzen:
  • Besitz und Eigentumsstatus: Sklav*in nimmt den Status als Besitz von Master anNotizen und Grenzen:
  • 24/7-Protokoll: Fortlaufende formalisierte Verhaltensweisen und ErwartungenNotizen und Grenzen:
  • Dienst und Arbeit: Sklav*in übernimmt häusliche, persönliche und intime DiensteNotizen und Grenzen:
  • Training und Konditionierung: Master formt Verhalten und Reaktionen von Sklav*inNotizen und Grenzen:
  • Strafe und Disziplin: Master setzt Konsequenzen bei RegelverstößenNotizen und Grenzen:
  • Vollständige sexuelle Kontrolle: Master bestimmt über alle sexuellen Aktivitäten und jede LustNotizen und Grenzen:
  • Kontrolle über Körperveränderungen: Master entscheidet über Körperpflege, Haare, Piercings und TattoosNotizen und Grenzen:
  • Objektifizierung: Sklav*in dient als Möbelstück oder ObjektNotizen und Grenzen:
  • Protokolle in der Öffentlichkeit: Diskretes M/s-Verhalten in der ÖffentlichkeitNotizen und Grenzen:
  • Sonstiges:

Toys und Ausrüstung

Kreuzt an, was ihr nutzen wollt, und notiert konkrete Gegenstände oder Grenzen.

  • Halsband (Besitz): Dauerhaftes Symbol der M/s-BeziehungNotizen und Grenzen:
  • Fesseln (verschiedene): Manschetten, Ketten, Seile zur KontrolleNotizen und Grenzen:
  • Käfig/Zwinger: Einschluss als Strafe oder als SchlafplatzNotizen und Grenzen:
  • Keuschheitsvorrichtung: Für vollständige sexuelle KontrolleNotizen und Grenzen:
  • Erziehungsinstrumente: Paddles, Gerten, Peitschen für die DisziplinNotizen und Grenzen:
  • Knebel: Um auf Anweisung Schweigen durchzusetzenNotizen und Grenzen:
  • Leine: Körperliches Symbol und Werkzeug der KontrolleNotizen und Grenzen:
  • Rufglocke: Zum Herbeirufen oder um Positionen anzuzeigenNotizen und Grenzen:
  • Sonstiges:

Regeln und Protokolle

Übliche Regeln für diese Dynamik. Behaltet, ändert oder streicht sie, so wie ihr es vereinbart.

  • Sklav*in spricht Master jederzeit mit Titel an (auch privat)
  • Sklav*in fragt für alle Aktivitäten um Erlaubnis, auch für Essen, Toilettengang und Schlaf
  • Sklav*in hält die von Master bevorzugten Standards der Körperpflege ein
  • Sklav*in kniet in Anwesenheit von Master, sofern kein Möbelprivileg gewährt wurde
  • Sklav*in spricht nur, wenn Sklav*in angesprochen wird oder es erlaubt ist
  • Der Körper von Sklav*in gehört Master: keine Selbstbefriedigung ohne Erlaubnis
  • Sklav*in erledigt die zugewiesenen täglichen Aufgaben nach den Standards von Master
  • Sklav*in nimmt Strafen ohne Klagen oder Widerstand an
  • Sklav*in dankt Master für jede Disziplin, jedes Training und jede Benutzung
  • Pronomen von Sklav*in innerhalb der Dynamik: es, sie oder nach Entscheidung von Master (wird ausgehandelt)
  • Regelmäßige Inspektion von Körper, Wohnbereich und Aufgaben von Sklav*in
  • Sklav*in führt ein Dankbarkeitstagebuch oder einen täglichen Bericht über die eigene Devotion
  • Weitere Regel:

Umfang von Besitz und Machtübertragung

Dieser Abschnitt legt fest, wie weit die Autorität von Master und die Hingabe von Sklav*in reichen:

Bereiche des vollständigen Machtaustauschs (Master hat volle Kontrolle):

  • Alle sexuellen Aktivitäten und Orgasmen
  • Tagesablauf (Aufstehen, Schlafen, Aktivitäten)
  • Mahlzeiten und Ernährung
  • Sport und Gesundheitsroutinen
  • Kleidung und Aussehen
  • Soziale Verabredungen und Freundschaften (mit Vetorecht)
  • Geld und Finanzen
  • Wohnraum und Besitztümer
  • Kommunikation (mit wem Sklav*in spricht, was Sklav*in sagt)
  • Freizeitaktivitäten
  • Körperveränderungen (Piercings, Tattoos, Haare)
  • Sonstiges:

Vorbehaltene Rechte (Bereiche, in denen Sklav*in selbstbestimmt bleibt):

  • Berufliche Entscheidungen und Erwerbstätigkeit
  • Medizinische Behandlung (mit Mitsprache von Master)
  • Familienbeziehungen
  • Grundlegende Identität und Überzeugungen
  • Nutzung des Safewords und Setzen von Limits
  • Wunsch nach Neuverhandlung der Vereinbarung
  • Sonstiges:

Finanzielle Regelung:

  • Sklav*in gibt das gesamte Einkommen an Master ab
  • Sklav*in erhält von Master ein Taschengeld:
  • Sklav*in verwaltet die eigenen Finanzen, größere Anschaffungen genehmigt Master
  • Die Finanzen bleiben getrennt
  • Sonstiges:

Dies ist eine TPE-Beziehung, die ausdrücklich einvernehmlich und widerrufbar ist. Das Safeword gilt uneingeschränkt.

Tägliche Protokolle und Erwartungen

Tagesablauf und Protokollvorgaben für Sklav*in:

Morgenroutine:

  1. Aufstehen zu der von Master festgelegten Zeit:
  2. Morgenposition: [neben dem Bett knien, sich zur Inspektion präsentieren usw.]
  3. Vorgaben zur Körperpflege: [Duschen, Make-up, Haare usw.]
  4. Frühstück/Kaffee für Master zubereiten
  5. Morgenbericht über Termine und Aufgaben
  6. Anweisungen für den Tag entgegennehmen
  7. Sonstiges:

Im Lauf des Tages:

  • Häufigkeit der Check-ins: [stündlich per Nachricht, 3-mal täglich usw.]
  • Knien, wenn Master den Raum betritt
  • Um Erlaubnis fragen vor: [Essen, Toilettengang, Verlassen des Hauses usw.]
  • Anrede für Master: [Master, Sir oder ein anderer Titel]
  • Einschränkungen beim Sprechen: [nur wenn angesprochen, immer förmlich usw.]
  • Erwartungen an Haltung und Auftreten: [Blick gesenkt, anmutige Bewegungen usw.]

Abendroutine:

  1. Abendessen für Master zubereiten
  2. Dienst am Abend: [Massage, Baden usw.]
  3. Sich zur Inspektion präsentieren
  4. Bericht über die Aktivitäten und Aufgaben des Tages
  5. Anweisungen für den Abend entgegennehmen
  6. Ritual zur Schlafenszeit: [Schlafposition, Ort usw.]
  7. Schlafplatz: [Bett von Master, Fußende des Bettes, eigener Bereich usw.]

Wöchentliche und regelmäßige Aufgaben:

  • Haushaltsführung und Putzen
  • Wäsche und Pflege der Garderobe
  • Planung und Zubereitung der Mahlzeiten
  • Persönlicher Dienst für Master
  • Zugewiesene Projekte oder Trainingsaufgaben
  • Leistungsbesprechung: [wöchentlich, monatlich]

Protokolle können gelockert werden bei: [Krankheit, während der Arbeitszeit, bei Familienbesuchen usw.]

Training, Disziplin und Strafe

Die Befugnis von Master, Sklav*in zu trainieren, zu disziplinieren und zu bestrafen:

Trainingsziele:
Master trainiert Sklav*in in folgenden Bereichen:

Mögliche Trainingsmethoden: Wiederholung, positive Verstärkung, Disziplin bei Fehlern, Belohnung für hervorragende Leistung, Anleitung und Begleitung.

Regelverstöße und Konsequenzen:

Leichte Verstöße (Protokoll vergessen, nachlässige Arbeit):

  • Mündliche Korrektur und Erinnerung
  • Zusätzliche Hausarbeiten oder Aufgaben
  • Entzug von Privilegien (Möbel, Sprechen usw.)
  • Zeit in der Ecke oder Knie-Meditation
  • Sonstiges:

Schwere Verstöße (offener Ungehorsam, Unehrlichkeit, Gefährdung):

  • Körperliche Disziplin (Spanking, Paddle usw.)
  • Längere Strafphase
  • Deutlicher Entzug von Privilegien
  • Zusätzliche Trainingseinheiten
  • Sonstiges:

Gravierende Verstöße (Missachtung des Safewords oder Verletzung des Einvernehmens, egal durch wen):

  • Sofortiger Abbruch der Session
  • Verpflichtendes Gespräch und gemeinsame Aufarbeitung
  • Überprüfung oder mögliche Beendigung der Vereinbarung
  • Bei Bedarf Vermittlung durch eine außenstehende Person

Ablauf einer Strafe:

  1. Der Verstoß wird klar benannt
  2. Sklav*in erkennt den Verstoß an
  3. Die Strafe wird fair und sicher vollzogen
  4. Sklav*in dankt Master für die Disziplin
  5. Der Verstoß ist vergeben und wird Sklav*in nicht weiter vorgehalten
  6. Aftercare nach Bedarf

Hinweis: Strafen werden niemals im Zorn vollzogen. Master beruhigt sich bei Bedarf erst, bevor eine Disziplinierung stattfindet.

Aftercare-Bedürfnisse Verpflichtend

Aftercare-Bedürfnisse von Partner*in 1

Aftercare-Bedürfnisse von Partner*in 2

Zeit und Verbindlichkeit

Kreuzt die Dynamik an, auf die ihr euch einigt.

  • 24/7-Dynamik: Der Machtaustausch gehört zum Alltag, nicht nur zu Sessions, und zwar innerhalb der Grenzen und Protokolle, die ihr vereinbart.
  • Nur im Schlafzimmer: Die Dynamik gilt nur in intimen oder sexuellen Situationen. Außerhalb davon begegnet ihr euch auf Augenhöhe.
  • Geplante Sessions: Ihr plant Sessions im Voraus, mit festem Zeitpunkt, festem Ort und einem Vorgespräch.
  • Locker / nach Lust und Laune: Sessions finden statt, wenn ihr beide Lust darauf habt, ohne festen Zeitplan. Jede Session wird trotzdem vorher abgesprochen.
  • Fernbeziehung: Ihr lebt getrennt und pflegt die Dynamik über Nachrichten, Anrufe, Videocalls und geplante Besuche.

Verpflichtende Sicherheitsregeln Nicht verhandelbar

  • Regelmäßige Kommunikation: Die Partner*innen sprechen regelmäßig über Wohlbefinden, Grenzen und Wünsche.
  • Respekt vor Safewords: Safewords werden sofort und ohne Nachfrage beachtet.
  • Aftercare: Nach jeder Session gibt es passende Aftercare.
  • Respekt vor Grenzen: Alle genannten Limits und Grenzen werden respektiert.
  • Fortlaufendes Einvernehmen: Einvernehmen gilt fortlaufend und kann jederzeit zurückgezogen werden.
  • Keine Aktivitäten unter Einfluss: Keine Sessions unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol.
  • Vorgehen im Notfall: Beide kennen die Notfallkontakte und das Vorgehen im Notfall.

Unterschriften

Mit ihrer Unterschrift bestätigen beide Beteiligten, dass sie diese Vereinbarung gelesen und verstanden haben und mit allen Punkten einverstanden sind.

Partner*in 1:

Datum

Partner*in 2:

Datum

Wichtige Hinweise

  • Diese Vereinbarung kann jederzeit in gegenseitigem Einvernehmen geändert werden.
  • Überprüft sie regelmäßig, zum Beispiel alle 3 bis 6 Monate.
  • Einvernehmen kann jederzeit zurückgezogen werden.
  • Kommunikation ist der Schlüssel zu einer gesunden Beziehung.
  • Stellt Sicherheit, Einvernehmen und gegenseitigen Respekt immer an erste Stelle.

Explizite Seiten ab 18 erscheinen nicht in der Suche. Du findest sie über die Bibliothek und das A bis Z.