Das Wichtigste
- Legt eure Check-in-Wörter vor der Session fest
- Auf kurze Fragen antwortet man leichter ehrlich
- Fragt häufiger nach, wenn sich die Intensität ändert
- Langsame oder unklare Antworten heißen: langsamer machen
- Aus der Rolle zu fallen ist immer erlaubt
Im Detail
- Das Ampelsystem geht schnell: Du fragst „Farbe?“, Grün heißt weiter, Gelb heißt langsamer oder anpassen, Rot heißt Stopp
- Auch Fragen in der Rolle funktionieren: „Sag mir, wo du gerade bist“ oder „Zeig mir, dass du mehr verträgst“, gesprochen in deiner Session-Stimme
- Nonverbale Check-ins: ein Händedruck oder eine Berührung an der Wange, die um ein Nicken bittet
- Stell offene statt suggestive Fragen. „Das gefällt dir doch, oder?“ macht ein Nein schwerer
- Frag nach jeder Veränderung nach: neues Toy, neue Position, mehr Intensität
- Behandle Gelb als hilfreiche Information, nicht als Scheitern. Passt an und macht weiter
- Sprecht danach darüber, welche Check-ins sich natürlich angefühlt haben und welche die Stimmung gestört haben
Warnhinweise
- Eine Antwort auf einen Check-in ersetzt nicht den Blick auf Körper und Atmung
- Im tiefen Headspace kommen Antworten manchmal automatisch. Bist du unsicher, fall aus der Rolle und frag klar nach
- Bestrafe oder verspotte niemals ein ehrliches Gelb oder Rot
Weiterführendes und nächste Schritte
- Unser Ratgeber zu Safewords
- Unser Ratgeber zu fortlaufender Zustimmung
- Die Gesprächsstarter auf dieser Seite
- Der Vereinbarungs-Editor auf dieser Seite