Das Wichtigste
- Weigert sich, über Grenzen oder Safewords zu sprechen
- Setzt dich unter Druck oder macht dir Schuldgefühle, damit du mitmachst
- Tut deine Bedenken oder Grenzen ab
- Ignoriert Safewords oder „vergisst“ sie
- Drängt zu schnell zu intensivem Spiel
Im Detail
- Deutliche Warnsignale: Safewords ignorieren, nach einem „Nein“ weitermachen, Druck, das Vorgespräch zu überspringen
- Bedenkliches Verhalten: zu schnell intensiv spielen wollen, Aftercare verweigern, dir wegen deiner Grenzen Schuldgefühle machen
- Manipulationstaktiken: „Echte Subs würden …“, Isolation von Freund*innen oder der Szene, BDSM als Ausrede für Missbrauch
- Falsche Angaben zur Erfahrung: über Fähigkeiten lügen, Aktivitäten versuchen, die über das eigene Können hinausgehen
- Respektlosigkeit: Bedenken abtun, Ängste verspotten, Fragen nicht beantworten
- Ruf in der Szene: Andere warnen dich, frühere Verletzungen des Einvernehmens, Hausverbote in Locations
- Vertrau deinem Gefühl: Angst, Druck oder Unbehagen sind berechtigte Signale
Warnhinweise
- BDSM entschuldigt keinen Missbrauch
- Verletzungen des Einvernehmens sind auch im Kink-Kontext Übergriffe
- Isolation ist eine Missbrauchstaktik
- Du musst deine Grenzen niemals rechtfertigen
- Eine unsichere Situation zu verlassen ist immer in Ordnung
Weiterführendes und nächste Schritte
- Sprich mit Menschen aus der Szene über mögliche Partner*innen
- Such vor einem Treffen online nach dem Namen
- Triff dich beim ersten Mal immer an einem öffentlichen Ort
- Erzähl Freund*innen von neuen Partner*innen
- Schließ dich Gemeinschaften an, die eine Kultur des Einvernehmens pflegen