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Beziehungsvereinbarungen

Pet-Play-Vereinbarung

Owner / Pet

Vereinbarung für Pet/Owner-Dynamiken mit Training, Fürsorge, Protokollen und Erwartungen an die Pet-Persona.

Diese Vorlage ist ein Werkzeug fürs Gespräch zwischen einvernehmlich handelnden Erwachsenen. Sie ist kein rechtlich bindender Vertrag, und Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.

Beziehungsvereinbarung

Pet-Play-Vereinbarung

Datum:

Owner / Pet

Diese Pet-Play-Vereinbarung begründet eine einvernehmliche Beziehung zwischen Owner (der Person, die sich kümmert und führt) und Pet (der Person, die eine tierische Persona annimmt). Beide erkennen an, dass Pet Play eine Form von Rollenspiel, Stressabbau und einem anderen inneren Erleben ist, die Verspieltheit, Einfachheit und Fürsorge möglich macht. Diese Vereinbarung ist ein Werkzeug für eure Kommunikation und kein rechtlich bindender Vertrag.

Zweck

Diese Vereinbarung legt die Pet-Play-Dynamik fest, einschließlich Tierart und Persona des Pets, Erwartungen an das Training, Pflegeroutinen und Grenzen. Beide suchen Freude, Verbundenheit und Erfüllung in dieser besonderen Form von Machtaustausch und Rollenspiel.

Wichtiger rechtlicher Hinweis

Dieses Dokument ist eine persönliche Vereinbarung zwischen einvernehmlich handelnden Erwachsenen. Es ist kein rechtlich bindender Vertrag.

Alle Aktivitäten müssen mit den geltenden Gesetzen vereinbar sein. Beide Beteiligten müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Beteiligte

Partner*in 1
Name:
Geburtsdatum:
Kontakt:
Partner*in 2
Name:
Geburtsdatum:
Kontakt:

Grundprinzipien Verpflichtend

Diese Vereinbarung beruht auf den folgenden Prinzipien:

  • SSC (Safe, Sane, Consensual: sicher, mit klarem Verstand, einvernehmlich)
  • RACK (Risk-Aware Consensual Kink: risikobewusster, einvernehmlicher Kink)
  • Begeistertes, informiertes und fortlaufendes Einvernehmen
  • Das Recht, das Einvernehmen jederzeit zurückzuziehen

Safewords und Signale Verpflichtend

Rot (sofort aufhören):
Gelb (langsamer werden oder nachfragen):
Grün (weitermachen):

Entscheidend: Safewords müssen sofort respektiert werden, ohne Nachfrage und ohne Zögern.

Hard Limits (Tabus)

Hard Limits von Partner*in 1

Hard Limits von Partner*in 2

Praktiken

Praktiken, die in dieser Dynamik oft vorkommen. Kreuzt an, was passt, streicht, was nicht passt, und ergänzt Notizen oder Grenzen.

  • Annehmen der Pet-Persona: Das Pet übernimmt tierische Eigenschaften und VerhaltensweisenNotizen und Grenzen:
  • Training und Kommandos: Owner bringt dem Pet Tricks und Verhaltensweisen beiNotizen und Grenzen:
  • Füttern und Pflege: Owner füttert das Pet und kümmert sich darumNotizen und Grenzen:
  • Streicheln und Zuneigung: Körperliche Berührung und BindungNotizen und Grenzen:
  • Halsband anlegen: Das Pet trägt ein Halsband als Symbol des BesitzesNotizen und Grenzen:
  • Gassigehen an der Leine: Owner führt das Pet an der LeineNotizen und Grenzen:
  • Spielzeit: Spiele und Aktivitäten, die zur Tierart passenNotizen und Grenzen:
  • Fellpflege: Owner pflegt das Pet und kümmert sich um sein AussehenNotizen und Grenzen:
  • Belohnung/Strafe: Positive Verstärkung und KorrekturNotizen und Grenzen:
  • Schlafen im Pet-Bereich: Körbchen, Käfig oder ein fester PlatzNotizen und Grenzen:
  • Nonverbale Kommunikation: Das Pet verständigt sich über Laute und GestenNotizen und Grenzen:
  • Sexuelles Pet Play: Aktivitäten unter Erwachsenen innerhalb der Pet-DynamikNotizen und Grenzen:
  • Sonstiges:

Toys und Ausrüstung

Kreuzt an, was ihr nutzen wollt, und notiert konkrete Gegenstände oder Grenzen.

  • Halsband: Wichtigstes Symbol der Pet/Owner-BeziehungNotizen und Grenzen:
  • Leine: Zum Gassigehen und zur KontrolleNotizen und Grenzen:
  • Ohren/Schwanz: Sichtbarer Ausdruck der Pet-PersonaNotizen und Grenzen:
  • Futter- und Wassernäpfe: Für die FütterungszeitNotizen und Grenzen:
  • Körbchen oder Decke: Fester Schlaf- und RuheplatzNotizen und Grenzen:
  • Spielzeug: Bälle, Quietschspielzeug, Federn (passend zur Tierart)Notizen und Grenzen:
  • Pflegeutensilien: Bürste und Kamm für die FellpflegeNotizen und Grenzen:
  • Käfig/Box: Optionaler Einschluss oder sicherer RückzugsortNotizen und Grenzen:
  • Pfotenhandschuhe: Schränken die Nutzung der Hände ein, für ein intensiveres EintauchenNotizen und Grenzen:
  • Leckerlis: Belohnungen für gutes BenehmenNotizen und Grenzen:
  • Sonstiges:

Regeln und Protokolle

Übliche Regeln für diese Dynamik. Behaltet, ändert oder streicht sie, so wie ihr es vereinbart.

  • Das Pet trägt während der Pet-Play-Zeit ein Halsband
  • Das Pet verständigt sich mit Tierlauten und Gesten (Bellen, Miauen usw.), nicht mit Worten
  • Das Pet bewegt sich auf allen vieren oder so, wie es zur Tierart passt
  • Das Pet frisst und trinkt aus den dafür vorgesehenen Näpfen
  • Das Pet bittet (auf Pet-Art) um Erlaubnis, bevor es auf Möbel darf
  • Das Pet begrüßt Owner mit passendem Verhalten (Anschmiegen, Hochspringen usw.)
  • Das Pet zeigt erlernte Tricks auf Kommando
  • Owner sorgt regelmäßig für Pflege, Zuneigung und Aufmerksamkeit
  • Owner lässt das Pet in Fesseln niemals unbeaufsichtigt
  • Das Pet kann jederzeit das Safeword nutzen (gesprochen, nicht gebellt)
  • Pet Play bleibt getrennt von den Pflichten im menschlichen Alltag
  • Monatliche „Tierarztbesuche“ (Beziehungs-Check-ins)
  • Weitere Regel:

Pet-Persona und Eigenschaften

Tierart, Persönlichkeit und Verhalten des Pets festlegen:

Tierart:

  • Hund/Welpe
  • Katze/Kätzchen
  • Pony
  • Fuchs
  • Hase/Kaninchen
  • Schwein
  • Sonstiges:

Name:
Menschlicher Name:
Pet-Name:

Alter des Pets:

  • Welpe/Kätzchen (jung, verspielt, voller Energie)
  • Erwachsenes Tier (erzogen, ruhiger)
  • Älteres Tier (sanft, weise)

Charaktereigenschaften:

  • Verspielt und energiegeladen
  • Schüchtern und ängstlich
  • Selbstbewusst und mutig
  • Anhänglich und verschmust
  • Frech und aufmüpfig (bratty)
  • Gehorsam und eifrig bemüht, zu gefallen
  • Unabhängig
  • Faul und verschlafen
  • Leicht aufgeregt
  • Sonstiges:

Verhalten (je nach Tierart):

Für Hunde/Welpen:

  • Schwanzwedeln (Po-Wackeln)
  • Bellen, Winseln, Heulen
  • Spielzeug apportieren
  • Sich auf den Rücken rollen
  • Betteln
  • Hände/Gesicht von Owner ablecken
  • Hecheln
  • Sonstiges:

Für Katzen/Kätzchen:

  • Miauen, Schnurren, Fauchen
  • Sich an Owner reiben
  • Mit Händen/Pfoten treteln
  • Spielzeug jagen (Laserpointer, Schnur)
  • Sich selbst putzen
  • Den Rücken zum Streicheln wölben
  • Spielerisch Dinge herunterwerfen
  • Sonstiges:

Für Ponys:

  • Wiehern und Schnauben
  • Tänzeln und Traben
  • Gang mit hohen Schritten
  • Kopf/Haare zurückwerfen
  • Zaumzeug und Geschirr anlegen
  • Wagen ziehen/reiten lassen
  • Hufpflege (Füße/Stiefel)
  • Sonstiges:

Äußere Veränderungen für den Pet Space:

  • Ohren (Haarreif, Clips)
  • Schwanz (Plug, zum Anklipsen, am Gürtel)
  • Pfoten (Fäustlinge, Handschuhe)
  • Halsband und Marken
  • Bodypainting/Make-up
  • Geschirr oder Körpergurte
  • Hufe (für Ponys)
  • Maulkorb oder Trense
  • Sonstiges:

Training, Kommandos und Tricks

Trainingsprogramm von Owner für das Pet:

Grundkommandos:

  • „Sitz“: Das Pet setzt sich auf den Boden
  • „Bleib“: Das Pet bleibt in Position
  • „Hier“: Das Pet kommt zu Owner
  • „Platz“: Das Pet legt sich auf den Boden
  • „Fuß“: Das Pet läuft neben Owner
  • „Gib Laut“: Das Pet macht einen Tierlaut
  • „Ruhig“: Das Pet hört auf, Laute zu machen
  • „Bring“: Das Pet holt ein geworfenes Spielzeug
  • „Roll dich“: Das Pet rollt sich auf dem Boden
  • „Pfote“: Das Pet gibt Pfote/Hand

Fortgeschrittene Tricks:

  • „Toter Hund“
  • „Mach Männchen“
  • „Tanz“ oder „Tänzeln“
  • „Such“ (versteckte Leckerlis suchen)
  • „Vorsichtig“ (Leckerli sanft nehmen)
  • „Warte“ (Belohnungsaufschub)
  • Sonstiges:

Signale für Kommandos:
Sprachkommandos: Ja / Nein
Handzeichen: Ja / Nein
Clickertraining: Ja / Nein
Pfeifkommandos: Ja / Nein

Trainingsmethoden:

  • Positive Verstärkung (Leckerlis, Lob, Streicheln)
  • Clickertraining für richtiges Verhalten
  • Wiederholung und Beständigkeit
  • Sanfte Korrektur bei Fehlern
  • Keine Strafen im Training, nur Ermutigung
  • Trainingseinheiten: Minuten, -mal pro Woche

Belohnungen für gutes Benehmen:

  • Lob („Braves Hündchen“, „Braves Kätzchen“)
  • Leckerlis (vereinbarte Snacks)
  • Zusätzliche Spielzeit
  • Lieblingsspielzeug
  • Streicheln und körperliche Zuneigung
  • Bauchkraulen
  • Besondere Privilegien (Zugang zu Möbeln usw.)
  • Sonstiges:

Korrektur bei schlechtem Benehmen:

  • Ein strenges „Nein“ oder „Böses Pet“
  • Spielzeug vorübergehend wegnehmen
  • Auszeit im Körbchen oder Pet-Bereich
  • Kurz von Owner ignoriert werden
  • Entzug eines Privilegs
  • Keine harten Strafen und keine Schläge
  • Umlenken auf das richtige Verhalten
  • Sonstiges:

Trainingsziele:
Kurzfristige Ziele (diesen Monat):
Langfristige Ziele (dieses Jahr):

Tägliche Pflege und Ablauf der Pet-Zeit

Aufgaben von Owner und typischer Ablauf beim Pet Play:

Wann Pet Play stattfindet:

  • Täglich für Stunden
  • Nur am Wochenende
  • Abends nach der Arbeit
  • Geplante Sessions
  • Wann immer das Pet es anstößt (zum Spielen auffordert)
  • 24/7 als Lebensstil
  • Sonstiges:

Einstieg in den Pet Space:
Das Pet zeigt den Wunsch nach Pet-Zeit durch:
Owner leitet die Pet-Zeit ein durch:
Übergangsritual: [Halsband und Ohren anlegen, in Position gehen usw.]

Typischer Ablauf einer Pet-Play-Session:

  1. Begrüßung/Aufwärmen (10 Minuten)
    • Das Pet begrüßt Owner mit passendem Verhalten
    • Owner legt dem Pet Halsband, Ohren und Schwanz an
    • Owner streichelt das Pet und spricht mit ihm
    • Das Pet findet in den Headspace
  1. Spielzeit (20 bis 30 Minuten)
    • Apportieren, Fangen, Laserpointer usw.
    • Gemeinsames Spiel mit Owner
    • Das Pet tobt sich aus
    • Spaß und Bindung
  1. Training (10 bis 15 Minuten)
    • Kommandos und Tricks üben
    • Erfolge belohnen
    • Bei Bedarf sanft korrigieren
    • Geistige Beschäftigung für das Pet
  1. Ruhezeit (15 bis 20 Minuten)
    • Das Pet ruht im Körbchen oder zu Füßen von Owner
    • Sanftes Streicheln und Fellpflege
    • Ruhige Zeit der Nähe
    • Das Pet darf ein Nickerchen machen
  1. Fütterung (falls vereinbart)
    • Das Pet frisst aus dem Napf
    • Wasser steht bereit
    • Leckerlis für gutes Benehmen
  1. Ausstieg aus dem Pet Space
    • Owner nimmt Halsband und Accessoires ab
    • Behutsames Gespräch für den Übergang
    • Aftercare und Kuscheln
    • Rückkehr in den menschlichen Headspace

Checkliste für die tägliche Pflege:

  • Begrüßung und Streicheln am Morgen
  • Das Pet zu festen Zeiten füttern
  • Frisches Wasser bereitstellen
  • Spielzeit und Bewegung
  • Fellpflege (-mal pro Woche)
  • Training
  • Abendroutine
  • Zuneigung und Aufmerksamkeit über den Tag verteilt
  • Auf das Befinden achten (Stimmung, Energie, Bedürfnisse)

Pflegeroutine:

  • Bürsten: -mal pro Woche
  • Baden: -mal pro Monat
  • Nagelpflege: nach Bedarf
  • Ohren reinigen (falls Ohren getragen werden): nach Bedarf
  • Sitz des Halsbands prüfen: wöchentlich
  • Weitere Pflege:

Ruheplatz des Pets:

  • Körbchen auf dem Boden
  • Decke in einer Ecke
  • Käfig/Box (Tür offen oder geschlossen: )
  • Am Fußende des Betts von Owner
  • Im Bett von Owner (wenn das Pet brav war)
  • Sonstiges:

Ausstieg aus dem Pet Space:
Das Pet kann den Pet Space verlassen durch: [Halsband abnehmen, Safeword nutzen, Owner fragen]
Owner holt das Pet zurück durch: [Accessoires abnehmen, einen bestimmten Satz usw.]
Zur Aftercare gehören: [über das Erlebte sprechen, Kuscheln, Wasser, Snacks]

Aftercare-Bedürfnisse Verpflichtend

Aftercare-Bedürfnisse von Partner*in 1

Aftercare-Bedürfnisse von Partner*in 2

Zeit und Verbindlichkeit

Kreuzt die Dynamik an, auf die ihr euch einigt.

  • 24/7-Dynamik: Der Machtaustausch gehört zum Alltag, nicht nur zu Sessions, und zwar innerhalb der Grenzen und Protokolle, die ihr vereinbart.
  • Nur im Schlafzimmer: Die Dynamik gilt nur in intimen oder sexuellen Situationen. Außerhalb davon begegnet ihr euch auf Augenhöhe.
  • Geplante Sessions: Ihr plant Sessions im Voraus, mit festem Zeitpunkt, festem Ort und einem Vorgespräch.
  • Locker / nach Lust und Laune: Sessions finden statt, wenn ihr beide Lust darauf habt, ohne festen Zeitplan. Jede Session wird trotzdem vorher abgesprochen.
  • Fernbeziehung: Ihr lebt getrennt und pflegt die Dynamik über Nachrichten, Anrufe, Videocalls und geplante Besuche.

Verpflichtende Sicherheitsregeln Nicht verhandelbar

  • Regelmäßige Kommunikation: Die Partner*innen sprechen regelmäßig über Wohlbefinden, Grenzen und Wünsche.
  • Respekt vor Safewords: Safewords werden sofort und ohne Nachfrage beachtet.
  • Aftercare: Nach jeder Session gibt es passende Aftercare.
  • Respekt vor Grenzen: Alle genannten Limits und Grenzen werden respektiert.
  • Fortlaufendes Einvernehmen: Einvernehmen gilt fortlaufend und kann jederzeit zurückgezogen werden.
  • Keine Aktivitäten unter Einfluss: Keine Sessions unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol.
  • Vorgehen im Notfall: Beide kennen die Notfallkontakte und das Vorgehen im Notfall.

Unterschriften

Mit ihrer Unterschrift bestätigen beide Beteiligten, dass sie diese Vereinbarung gelesen und verstanden haben und mit allen Punkten einverstanden sind.

Partner*in 1:

Datum

Partner*in 2:

Datum

Wichtige Hinweise

  • Diese Vereinbarung kann jederzeit in gegenseitigem Einvernehmen geändert werden.
  • Überprüft sie regelmäßig, zum Beispiel alle 3 bis 6 Monate.
  • Einvernehmen kann jederzeit zurückgezogen werden.
  • Kommunikation ist der Schlüssel zu einer gesunden Beziehung.
  • Stellt Sicherheit, Einvernehmen und gegenseitigen Respekt immer an erste Stelle.

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